Karmel Rödelmaier

Ich glaube, ich würde als Abhilfe für eine der vielen Menschenseelen, die ich verloren gehen sah, tausend Leben hergeben.

Doch da ich mich als Frau sah, erbärmlich und ohne Möglichkeit, im Dienst des Herrn etwas Nützliches zu leisten – denn es war und ist nach wie vor mein Verlangen, dass angesichts der vielen Feinde und der wenigen Freunde, die er hat, diese gut wären , beschloss ich, das ganz Wenige, das ich vermag und an mir liegt, zu tun, und das ist, die evangelischen Räte mit aller Vollkommenheit, zu der ich fähig wäre, zu befolgen und dafür zu sorgen, dass die paar Schwestern, die hier sind, das gleiche täten, im Vertrauen auf die große Güte Gottes, dessen Hilfe dem, der sich seinetwegen entschließt, alles aufzugeben, nie fehlt. Und wenn die Schwestern so wären, wie ich sie mir in meinen Wünschen ausmalte, dann hätten unter ihren Tugenden meine Fehler keine Kraft; so könnte ich den Herrn in manchem zufriedenstellen, damit wir alle, wenn wir im Gebet für die beschäftigt sind, die Verteidiger der Kirche und Prediger und gelernte Theologen sind, die sie verteidigen, diesem meinem Herrn helfen, so gut wir können […] O meine Schwestern in Christus! Helft mir, das von ihm zu erbitten; dazu hat der Herr euch hier zusammengeführt; das ist eure Berufung, das haben eure Geschäfte zu sein; dafür sind eure Tränen, das eure Bitten, und nicht, meine Schwestern, wegen Geschäften der Welt hier!

Teresa von Avila, CE 1, 2; 5

Advent - Zeit der Erwartung

Worauf warten wir?

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Johannes v. Kreuz

 

 

 

Schau auf den

  Menschgewordenen,

und du wirst mehr finden,

als du denkst.

Hl. Johannes vom Kreuz (2S22,6)

 

Geistlicher Impuls

Geistlicher Gesang 1

Wo hast du dich verborgen,

Geliebter, und hast mit Seufzen mich zurückgelassen?

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O Nacht, die du verbunden Geliebten und Geliebte, Geliebte dem Geliebten gleichgestaltet!

(Johannes vom Kreuz übersetzt von Günter Stachel und Mariano Delgado)