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Wesentliche Elemente der Karmelregel gegeben von Albert von Jerusalem

  • Die Einsamkeit, gepaart mit einer Atmosphäre der Ruhe und Stille. So soll jeder die meiste Zeit in seiner Zelle verbringen, „Tag und Nacht im Gesetz des Herrn betrachten und im Gebet wachen“. Damit ist die Kontemplation als spirituelle Richtung vorgegeben.
  • Die Gemeinschaft, denn die Brüder sollen sich täglich zur Messfeier treffen, ebenso einmal die Woche zum Gespräch, um eventuelle Probleme zu klären und sich geistlich auszutauschen. Die Leitung hat der Prior, der die Stellung des Ersten unter Gleichen einnimmt. Hieran wird die demokratische Grundstruktur ersichtlich.
  • Die Arbeit, die notwendig für den Lebensunterhalt ist. Persönliche Armut ist für jeden Bruder vorgeschrieben.
  • Das geistliche Leben. Zu den bestimmten Tagzeiten sollen die Psalmen gebetet werden. Von großer Bedeutung ist das immerwährende Gebet, eine Tradition der Wüstenväter. Es geht um das ständige ausgerichtet Sein auf Gott, das seinen Höhepunkt in der täglichen Eucharistiefeier findet. Auch das Fasten zu bestimmten Zeiten ist Teil des geistlichen Lebens.
  • Die Nachfolge Christi. Sie stellt den zentralen Gedanken der Regel dar. Ein Leben „mit reinem Herzen und gutem Gewissen“, im Glauben an Christus und im Gehorsam ihm gegenüber, das ist die Richtschnur für die Karmeliten.

 

Nach Helga-Maria M. Jaeger, „Gott lebt! Sie sind seine Zeugen. Band I: Heilige und Selige des Karmel“, Straubing 2005

Hymnus zum Teresajahr 2015

Teresa von Jesus, du Lehrerin der Kirche ...

  Rosenkranzkönigin

 

 

 Rosenkranzkönigin,

 lehre uns wandeln

  auf himmlischen Pfaden

Geistlicher Impuls

Der kleine Weg Thereses

Ich habe immer danach verlangt, eine Heilige zu werden; aber ach ...

Ich bin eine Tochter der Kirche.

Hl. Teresa von Avila 

Im Herzen der Kirche, meiner Mutter, will ich die Liebe sein.

Hl. Thérèse von Lisieux

    

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